Vom 3.-5.10. fand die diesjährige Herbstfahrt der KLJB Bechen statt. In diesem Jahr ging es mit 32 Kindern im Alter von 8-13 nach Lindlar in die dortige Jugendherberge. Nachdem alle gut angekommen und die Zimmer bezogen waren, ging das vielfältige Programm auch schon los. Während der Freitag noch im Zeichen des kennen Lernens stand, nutzten wir die regenfreie Zeit am Samstag um die Spiel- und Abenteuerlust der Kinder zu befriedigen. Schnell ging der Tag auf seinen Höhepunkt zu, die Wetten dass- Show am Abend. Dazu besuchten uns nicht nur Thomas Gottschalk, sondern auch andere prominente Gäste, wie zum Beispiel Michael Ballack, Wolfgang Petry oder Shakira. Aber nicht nur die fabelhaften Gäste bereicherten den Abend. Alle Teilnehmer hatten sich in kleinen Gruppen Wetten ausgedacht, bei denen sie ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis stellten. Auch die Außenwette der Leiterrunde sorgte für viel Spaß und Spannung. Nach diesem gelungen Höhepunkt, überraschte uns die KLJB Altenberg noch mit einer tollen Nachtwanderung. Am Sonntag nutzten wir die Zeit nach dem Aufräumen zur gemeinsamen Vorbereitung der heiligen Messe. Diese feierten wir dann mit Norbert Fink, dem Kreisjungendseelsorger des Oberbergischen Kreises. Er zeigte uns eindrucksvoll, dass für Gott das Glas immer halb voll ist und es auch niemals leer wird. Nach dem traurigen Abschied ging es auch schon wieder nach Hause. Denn trotz der kurzen Zeit haben wir Leiter alle Kinder sehr ins Herz geschlossen. Bilder und das Video der Außenwette gibt es auf www.kljb-bechen.de.
Kategorie: Chronik
Hier soll eine Art Chronik mit Berichten von unseren Aktionen entstehen!
Sommerlager 2008
Sommerlager?? Genau diese Fragen stellten wir uns zuvor! Für uns war es in fast jeder Hinsicht das erste Mal, das erste Lager!
Für einige nicht ganz zugegebender Maßen, denn einige von uns waren schon Leiter beim Pfingst-Lager der KLJB Altenberg und brachten einige Erfahrungen mit.Unser Programm war angelehnt an das Motto „Abenteuerlager“, welches sicher kein ausgewöhnliches, sondern eher ein typisches Lagermotto war.In Eisenkaul angekommen stand den Teilnehmern erst einmal ein Fußmarsch zum Lager mit dem eigenen Gepäck auf dem Rücken bevor. Alle meisterten die Rund 1,5 km ganz locker. Im Lager angekommen wurden schließlich die Zelte eingeteilt und die Kinder durften diese beziehen, bevor zunächst einige Regeln erläutert wurden.Dann ging es schon mit einer Vielzahl von Spielen weiter. Die meisten von diesen kamen bei den Kindern sehr gut an. Lediglich Capture the Flag werden wir wohl aus dem Programm nehmen müssen, da es einfach nicht umsetzbar zu sein scheint und auch beim zweiten und diesesmal letzten Anlauf nicht von den Kindern umgesetzt werden konnte.
Die Krönung des Lagers waren sicherlich die gemeinsamen Nachtwachen, bei denen sich zeigte, dass das weibliche Geschlecht anscheinend viel ausdauernder ist, was das Wachen angeht. Vielleicht lag es am Gesprächsstoff, der bei ihnen einfach nicht ausgehen wollte!

Ein weiterer Höhepunkt war die Nachtwanderung, welche von uns ganz bewusst an das Thema Abenteuer angelehnt, bei den Kindern Erschrecken hervorrief und sogar die starken Jungs erzittern und schreien ließ.
Am Sonntag war es dann auch schon vorbei. Wir hatten mit den Kindern eini Menge Spaß und zum Überblick noch einmal der Tagesplan!
Wann? Was?
FR 14:00 – 15:00 Treffen bei Wollersheim;
15:00 – 15:30 Zelte beziehen
15:30 – 16:00 Kennenlernspiele
16:00 – 18:00 Schmuggler und Zöllner;
18:00 – 19:00 Essen
19:00 – 21:00 Funspiele
ab 21:00 Uhr Runde ums Feuer; singen
SA 7:00 – 7:30 Aufstehen und Frühsport
7:30 – 8:00 Freizeit/ Aufräumen
8:00 – 9:00 Frühstück
9:00 – 12:00 Kletterspiele
12:00 – 13:30 Mittagessen
13:30 – 15:30 Parcours
15:30 – 16:00 Freizeit
16:00 – 18:00 Postenlauf
18:00 – 19:00 Holzsammeln; Essen vorbereiten
19:00 – 20:00 Abendessen
ab 20:00 Runde ums Feuer; singen
ca. 23:00 Bettruhe
2:00 – 3:00
Nachtwanderung
SO 7:00 – 8:00 Aufstehen
8:00 – 9:00 Frühstück
9:00 – 10:00 Capture the Flag
10:00 – 12:00 Schlussrunde; Aufräumen
12:00 Uhr Abholen
Ehemaligentreffen

Beginn war mit der Abendmesse um 18:30 Uhr, die wir ebenfalls ein wenig gestalteten. Danach fand dann das Treffen im Pfarrheim statt. Der Abend an sich war rundum gelungen. Nachdem wir in einem kurzen offiziellen Teil uns und unsere Arbeit vorgestellt hatten, ging der Abend fließend in die Feier über. Die Stimmung war super und das nicht zuletzt wegen der vielen alten Bilder, die wir dank der Hilfe ehemaliger Mitglieder ausgegraben hatten.
„16 Fäuste für Schneewittchen“ ein lustiges Theaterstück, welches vor Jahren aufgeführt worden war und von uns mit einigen alten Fotos in Erinnerung gerufen wurde, war sicherlich einer der Lacher des Abends.
Aus Sicht der KLJB Bechen und der Ehemaligen sowie Freunde war dieser Abend ein voller Erfolg. Neue Kontakt konnten mit Blick auf die 72 Stunden Aktion des BDKJ geknüpft werden und alte Freundschaften wurden wieder aufgefrischt. Sicherlich gab es auch das ein oder andere unerwartete Wiedersehen, wobei man sich auch teilweise erst nach genauem Hingucken wiedererkannte.
An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Gäste für diesen gelungenen Abend. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es 2009 eine Wiederholung dieses Festes geben.
Kälbchenausflug – Minigolf
„Kälbchenausflug?! Mit Kühen wegfahren?! Spinnen die?“ Dies oder ähnliches werden Sie sich vielleicht beim Lesen der Überschrift gefragt haben. Aber nein, wir, die KLJB Bechen, sind nicht mit einer Handvoll Kühe weggefahren, sondern mit fünf Kindern. Sie alle sind Kindermitglieder der KLJB Bechen, die so genannten Kälbchen.
Am 3. Mai fuhren wir mit ihnen zum Minigolfen. Nach einem harten Kampf, stand endlich der Sieger fest und es ging zurück nach Bechen. Dort wartete schon selbst gemachte Pizza auf die hungrigen Ausflügler. Anschließend ließen wir den Tag mit Spielen ausklingen.
Wenn auch Du ein Kälbchen werden möchtest, dann schnapp Dir eine Anmeldung, füll sie aus und gib sie bei uns ab. Anmeldungen gibt es im Internet unter www.KLJB-Bechen.de oder in den Jugendräumen neben der Kirche in Bechen. Als Kälbchen kannst du nicht nur bei den Kälbchenausflügen mitmachen, sondern musst auch für unsere anderen Aktionen weniger bezahlen. Außerdem kannst du deine Ideen und Wünsche in die Jahresplanung einbringen.
Entdecke was zählt!
Gestern durften wir mit dem Kreisjugendseelsorger Norbert Fink, unserm „Nobbi“, eine Messe feiern. Das Thema war „Entdecke was zählt!“. Auch wenn wir es dieses Mal leider nicht geschafft haben einen Chor zu engagieren, war es eine sehr gelungene Messe.
Mit zwei Rollenspielen versuchten wir im Sinne des Tagesevangeliums zu verdeutlichen „was zählt!“. Das erste Rollenspiel handelte von zwei Freundinnen, die beide am nächsten Tag eine Klassenarbeit schrieben. Eine hatte gelernt und die andere verließ sich da mehr auf ihren Spickzettel.
Es stellte sich heraus, dass der Spickzettel irgendwie abhanden gekommen war und somit die Klassenarbeit auch nicht zu schaffen gewesen war. Die andere Freundin, die gelernt hatte, war ganz guten Mutes eine gute Note geschrieben zu haben.
Beim zweiten Rollenspiel ging zunächst eine Person hinter einer anderen her. Letztere verlor einige Münzen aus ihrem Portmonai. Die vorausgehende Person drehte sich nur kurz um und schob die Münzen mit den Füßen etwas auf die andere zu. Im Folgenden kamen beide an einer hilflosen Person vorbei, die auf dem Boden lag und um Hilfe bat. Derhenige, der vorher das Geld mit den Füßen getreten hatte, ging schnell an ihr vorbei, der andere warf einige Münzen in ihren Becher.
Bei der Jugendmesse ging es wie gesagt darum, was für einen selber im Leben zählt. Norbert Fink machte dies dann auch in seiner Predigt deutlich. Der Kern des Evangeliums sei es den nächsten wie sich selbst und Gott wie sich selbst zu lieben. Der Rest sei lediglich eine Erklärung. So stelle sich auch die Frage, was im Leben wichtig sei und was von Wert sei, ja auch an welchen Werten man sich in unserer heutigen Gesellschaft noch festhalten könne.
Entdecke was zählt, in dem Sinne, dass man nicht, wie im Evangelium beschrieben, auf Sand sondern auf Stein bauen soll. Man soll also die wahren Werte wahrnehmen und umsetzen. Roger Schütz sei dabei ein gutes Beispiel, denn wer auch nur äußerst wenig vom ganzen Evangelium verstanden habe, aber dies umsetze, der habe doch im eigentlichen Sinne verstanden, worum es Christus selber ging.
An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei Norbert Fink für die erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken. Wir freuen uns schon auf die nächste Jugendmesse, die wir mit ihm feiern dürfen.