Die Planungen laufen an

Nachdem wir nun im Januar Kontakt zur Gemeinde Kürten aufgenommen haben und kurz vor Karneval noch in aller schnelle ein Gespräch mit Vertretern der Gemeinde stattfand haben sich unsere Planungen nochmal ein wenig geändert!

Wir werden uns nun wahrscheinlich hauptsächlich dem Waldfriedhof in Kürten widmen. Dieser hat einen Teil mit anonymen Gräbern, der gesamten Gemeinde Kürten. Derzeit besteht dieser allerdings nur aus einer Wiese und einem einfachen Holzkreuz. Dort liegen Personen, die wirklich anonym bleiben wollen, aber auch solche, bei denen kein Geld vorhanden war um ein Grab zu finanzieren. Unsere Gedanken gehen dahin, dort eine Art Gedenktafel aufzustellen.

Sollte sich jetzt schon jemand spontan angesprochen fühlen, kann er sich gerne bei mir melden!

Taizégebet

Im Rahmen der Bechener Glaubenswoche erlebten wir in Bechen eine ganz besondere Premiere. Wir gestalteten das erste Taizégebet, welches in der Bechener Kirche stattfandt. Gekommen waren ca. 50 Personen aus allen Altersschichten. Die so bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft brachte ihren ganz besonderen und eigenen Stil in das Gebet ein. Im Vorfeld der Planungen waren Zweifel an der Umsetzbarkeit eines solchen Gebets an der Tagesordnung. Katja sagte, dass es nunmal nicht möglich sein Taizé zu kopieren. Dennoch ist es den Organisatoren doch gut gelungen den Anwesenden zumindest einen Eindruck zu vermitteln. Das Taizégebet an sich ist ein sehr meditatives Gebet, bestimmt von sich wiederholenden Gesängen in Begleitung eines Chors und Gebeten dazwischen. Diese etwas andere modernere aber zugleich durch die Art der Gesänge, die zum Teil auch auf Latein sind, auch alte Variante, übt ihren eigenen Reiz auf Jung und Alt aus. So kam es, dass danach nur Lob zu hören war, auch wenn die Organisatoren weiterhin (meiner Meinung nach zu unrecht)  unzufrieden waren.

Anschließend ließen wir den Abend bei taizétypischem Honigkuchen und Zitronentee ganz gemütlich in den Jugendräumen ausklingen!

Besser geht’s immer! Doch das was ihr erreicht habt war schon spitze. So geht unser Dank in erster Linie an Kerstin Appolt, Katja Krämer und Benedict Schwirten, die sich entgegen ihrer Bedenken dennoch dazu bereit erklärt haben das Gebet zu organisieren.

Nicht zu letzt wollen wir uns noch bem Sponti-Chor bedanken, der mal wieder sehr kurzfristig zusammengestellt einen sehr großen Anteil am Gelingen hatte.

Ein großer Dank geht auch an die Musiker: Roland Scheuermeyer, Vera Scheuermeyer, Katrin Oberbörsch und Gudrun Fuhrmann.

Presseinfo zum JuGo in Delling

Ten Sing Kürten hat eine Presseinfo zum JuGo veröffentlicht.

An dieser Stelle nochmal eine recht herzliche Einladung auch von unserer Seite!

Wir laden Euch also ganz herzlich zu einem ökumenischen Jugendgottesdienst der anderen Art
am 15. März 2009 um 15 Uhr in die evangelische Kirche in Delling ein!

Kirche-Delling.de

Hier gibts weitere Infos…

offizielles Promo Video

Auf Youtube ist soeben der offizielle Trailer zur 72h-Aktion erschienen. Nachdem nun schon seit längerer Zeit der Aktionssong auf 72stunden.de zum Download bereit stand, gibt’s jetzt also das Video dazu! Schaut ganz nett aus und kann man sich ruhig mal anschauen!

Konjunkturpaket

Konjunkturpaket: BDKJ will unter Rettungsschirm
Katholische Jugend räumt Fehler ein

Bonn (20.01.2009). Die katholischen Jugendverbände im Erzbistum Köln beantragen 4 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket II als sofortige Liquiditätsspritze. 5 Mio. Euro würden für die Querfinanzierung des Podolski-Transfers benötigt, weitere 15 Mio. als Ausgleich für die Finanzkürzungen in der Jugendarbeit der letzten 20 Jahre. Von den weiteren 3,98 Milliarden Euro könnten dann die Kinder und Jugendlichen für den Rest ihres Lebens die Staatsverschuldung der heute verantwortlichen Generation zurückzahlen.

„Auch wenn wir leider nicht ganz mit dem Dilettantismus in einigen Banken und Teilen der Automobilindustrie mithalten können“, so BDKJ-Diözesanvorsitzender Christian Linker, „haben wir trotzdem genug Schaden angerichtet, um jetzt ein Recht auf unseren Anteil am staatlichen Geldsegen zu haben.“ Auf ihrer Klausurtagung am Wochenende in Bonn hatten VerbandsvertreterInnen eingeräumt, durch zu viele Bahnreisen sowie durch kritischen Konsum und den Vertrieb fair gehandelter Produkte die Binnennachfrage entscheidend geschwächt zu haben. Auch sei es ein Fehler gewesen, im Zuge der rigiden Kürzungen von Land und Bistum Personal und Angebote zurückzufahren, anstatt wie verrückt Schulden zu machen. „Ab sofort leben wir in Saus und Braus“, so Linkers Vorstandskollegin Sarah Primus. „Für ein Altauto gibt es eine Prämie von 2.500 Euro, pro Kind hingegen 100 Euro – Fazit: Kinder waren noch nie so billig, das sind Einstiegskurse, jetzt muss man kaufen.“

Aus Insiderkreisen der Jugendverbandsarbeit verlautet, man habe sich ursprünglich mit einer satirischen Stellungnahme zu Wort melden wollen, in der sich die Jugendlichen kritisch mit der Staatsverschuldung, mit dem verkürzten – rein auf Schule fixierten – Bildungsbegriff und mit der fehlenden Nachhaltigkeit des Konjunkturprogramms auseinandersetzen. Aber das sei dem Ernst der Lage nicht angemessen, denn, so der Vorstand: „Unsere absurde Wirklichkeit hat längst jede Satire überholt.“

Im BDKJ-Diözesanverband Köln haben sich elf Jugendverbände mit insgesamt rund 50.000 mitwirkenden jungen Menschen zusammengeschlossen. Als Dachverband vertritt der BDKJ die Interessen der nachwachsenden Generation in Kirche, Staat und Gesellschaft.

Redaktion: Wolfgang A. Noethen
V.i.S.d.P.: Christian Linker